Jeder hat einmal eine schlaf­lose Nacht, wenn sich die Gedan­ken im Kreis drehen oder der Körper ein­fach nicht abschal­ten will. Doch wenn wir häu­fi­ger wach liegen, kann sich die Sorge, nicht ein­schla­fen zu können, ver­selb­stän­di­gen. Des­halb haben wir für euch sieben Exper­ten-Tipps zusam­men­ge­tra­gen, die die Schlaf­wis­sen­schaft­ler am Medi­cal Center der Rush Uni­ver­sity ihren Pati­en­ten an die Hand geben. 

Sieben Tipps, um leich­ter ein­zu­schla­fen

1. Bewahre den Anfän­ger-Geist

Jede Nacht ist eine neue Nacht. Daher ist es wich­tig, offen zu blei­ben, und sich nicht von den vor­he­ri­gen Ein­schlaf­pro­ble­men frus­trie­ren zu lassen. Also geh unvor­ein­ge­nom­men in jede neue Nacht.

2. Zwing dich nicht

Sich gedank­lich zum ein­schla­fen brin­gen zu wollen, funk­tio­niert nicht. Im Gegen­teil, dir selbst Druck zu machen, ist kon­tra­pro­duk­tiv. Also zwing dich nicht.

3. Lass los

Wer sich zu sehr an eine ideale gedank­li­che Vor­stel­lung des per­fek­ten Schlafs klam­mert, macht es sich unnö­tig schwer. Der Schlaf kommt am ein­fachs­ten dann, wenn wir es ihm ganz natür­lich und ohne Druck erlau­ben.

4. Ver­such, nicht zu werten

Wenn wir meh­rere Nächte hin­ter­ein­an­der nur wenig oder gar nicht geschla­fen haben, nehmen wir den Zustand, nicht ein­schla­fen zu können, als sehr nega­tiv wahr. Diese nega­tive Ein­stel­lung erschwert es zusätz­lich, in den Schlaf zu finden. 

5. Akzep­tiere, was ist

Wenn klar ist, dass du erst einmal nicht ein­schla­fen kannst, ver­su­che zu akzep­tie­ren, dass du momen­tan wach bist. Oft macht es dann mehr Sinn, wieder auf­zu­ste­hen, anstatt sich zum Ein­schla­fen zwin­gen zu wollen. Unru­hig im Bett zu liegen führt nur dazu, dass der Körper sich daran gewöhnt und das Ein­schla­fen noch schwe­rer wird. 

6. Ver­trau dir selbst

Ver­trau darauf, dass die Schlaf­lo­sig­keit nur tem­po­rär ist, sich Körper und Geist von selbst regu­lie­ren und der erhol­same Schlaf zurück­keh­ren wird.

7. Sei gedul­dig

Auch die besten Tipps wirken nicht auf Knopf­druck. Also hab etwas Geduld und lass dem ganzen etwas Zeit. So wirst du nicht nur dein Ver­hält­nis zum eige­nen Schlaf ent­span­nen, son­dern auch ver­mei­den, dass du gleich frus­triert wieder in alte Muster ver­fällst.

Zusätz­li­che Erleich­te­rung können Ent­span­nungs­übun­gen oder Medi­ta­tion brin­gen. Gelei­tete Medi­ta­tio­nen für abend­li­che Ent­span­nung und leich­te­res Ein­schla­fen fin­dest du in der 7Mind-App unter Kurse“.

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