Viele von euch kennen Paul, haben viel­leicht sogar eine ganz beson­dere Bezie­hung zu ihm, und das, ganz ohne sein Gesicht oder seine Geschichte zu kennen. Paul ist die Stimme von 7Mind und spricht seit 2014 die geführ­ten Medi­ta­tio­nen der 7Mind App.

Wenn ihr euch schon lange fragt, wer euch eigent­lich durch den Alltag beglei­tet, in schwie­ri­gen Situa­tio­nen beim Run­ter­kom­men hilft oder das Ein­schla­fen erleich­tert, dann rückt die Medi­ta­ti­ons­kis­sen zurecht, hier kommen 7 Fragen an Paul J. Kohtes!

Über Paul

Paul ist Grün­der einer der in ihrer Zeit erfolg­reichs­ten PR-Agen­tu­ren Euro­pas (Kohtes-Klewes). Seit vielen Jahren ist er Füh­rungs­kräfte-Coach — mit inzwi­schen mehr als 30 Jahren Erfah­rung in der Zen-Medi­ta­tion.

Auf der Suche nach dem eige­nen inne­ren Gleich­ge­wicht ent­deckte er die Medi­ta­tion für sich. Daraus ist schließ­lich sein Pro­gramm ent­stan­den, Alltag und Acht­sam­keit mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Inzwi­schen leitet er welt­weit Medi­ta­ti­ons-Retre­ats und ist Mit­in­itia­tor der Semi­nar­reihe Zen for Lea­dership. 1998 grün­de­ten er und seine Frau die gemein­nüt­zige Stif­tung Iden­tity Foun­da­tion”, die das Thema Iden­ti­tät wis­sen­schaft­lich erforscht. Wir haben ihm 7 per­sön­li­che Fragen gestellt, damit ihr ihn besser ken­nen­lernt und vor allem ein Gesicht und eine Geschichte zu dem Men­schen hinter eurer tög­li­chen Medi­ta­tion mit 7Mind habt.

1. Kannst du dich noch an deine erste Medi­ta­ti­ons­er­fah­rung erin­nern? Wenn ja, wie sah diese aus?
Ja, ich habe eine Woche an einem soge­nann­ten Zen-Sess­hin teil­ge­nom­men. Die Inten­si­tät dieses Medi­ta­ti­ons-Semi­nars war ein Schock für mich. Aber offen­sicht­lich so sehr heil­sam, dass ich mich nach einem Vier­tel­jahr gleich zum nächs­ten Semi­nar ange­mel­det habe.

2. Wie sieht deine per­sön­li­che Medi­ta­ti­ons­pra­xis aus?
Viel­fäl­tig. Denn das hält den eige­nen Ent­wick­lungs­pro­zess leben­dig. Natür­lich braucht es eine täg­li­che Rou­tine. Sonst landet man schnell wieder in der Tris­tesse des All­tags. Ande­rer­seits gibt es viele inter­es­sante Formen von Medi­ta­tion. Und ich erlaube mir, damit spie­le­risch umzu­ge­hen. So erhalte ich mir die Freude an der Medi­ta­tion.

3. Wie passen Acht­sam­keit und Smart­phone-Nut­zung für dich zusam­men?
Ja, eine gute Frage. Ich war anfangs auch ziem­lich skep­tisch. Umso mehr bin ich über­rascht, wie gut das in Wirk­lich­keit zusam­men­geht. Es berührt mich sehr, wenn ich die oft ergrei­fen­den Berichte unse­rer Hörer von 7Mind lese. Unser Mobil­te­le­fon haben wir ja immer zur Hand, Handy eben. Da ist es doch wun­der­bar, dass ich auf diese Weise auch immer eine Medi­ta­tion zur Hand habe. Ich bin sehr dank­bar, dass ich diese Erfah­rung machen durfte.

4. Teile dein liebs­tes Zitat mit uns:
Glück ist es, das gerne zu tun,
was man tut – und nicht,
nur das zu tun, was man gerne tut.“

Tol­stoi

5. Was ist dein ganz per­sön­li­cher Tipp für mehr Gelas­sen­heit im Alltag?
Have a Break“! 
Das ist zwar aus der Wer­bung, aber genial für das Thema Medi­ta­tion. Jede, auch noch so kurze Unter­bre­chung unse­rer täg­li­chen Rou­tine kann auf diese Weise zu einer Medi­ta­tion und damit zu mehr Gelas­sen­heit im Alltag führen. Denn Medi­ta­tion ist ja vor allem die Erfah­rung von Selbst-Dis­tanz. Also raus aus den eige­nen Fixie­run­gen und Illu­sio­nen. Das ist natür­lich nicht immer nur lustig.

6. Mit wel­cher bekann­ten Per­sön­lich­keit wür­dest du dich gerne mal zum Tee tref­fen?
Vla­di­mir Putin. Ich würde gerne erfah­ren, warum er seine spi­ri­tu­el­len Wur­zeln nicht mehr zur Gel­tung kommen lässt.

7. Haben die Men­schen wirk­lich zu wenig Zeit?
Ja, das ist so. Und das liegt daran, dass wir meinen, wir könn­ten die Zeit besit­zen.
Dem ist natür­lich nicht so. Wir können Zeit nutzen oder sie ver­plem­pern – aber wir können sie nicht haben. Des­halb ist es nicht die Frage, ob ich viel oder wenig Zeit habe, son­dern in wel­cher Zeit-Qua­li­tät lebe ich? Damit komme ich auf deine Frage Nummer 4 zurück :-).

Medi­tie­ren lernen mit Paul:
7Mind kos­ten­los star­ten


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