Von Car­lotta Koroll

Erfüllt und aus­ge­gli­chen durchs Leben gehen – wer würde dazu schon nein sagen? Aber was bedeu­tet das über­haupt und vor allem: Wie errei­chen wir es? Die Liste der Ant­wor­ten, Rat­schläge und Phi­lo­so­phien ist lang. Kurz gesagt wollen wir Glück und Fülle im Inne­ren ent­de­cken. Dadurch haften wir unser Glücks­emp­fin­den nicht an äußere Umstände und können uns vom Tumult, der uns umgibt, lösen. Denn mal ehr­lich: Unüber­legte Impuls­käufe und das Stram­peln im Hams­ter­rad sind nicht die Dinge, die uns ein langes erfüll­tes Leben besche­ren.

Eine Her­an­ge­hens­weise, um dieser inne­ren Har­mo­nie näher zu kommen stel­len wir euch heute vor: Die fünf-Säulen-Phi­lo­so­phie nach Sebas­tian Kneipp. Ver­bin­dest du mit dem Begriff Kneipp auch kalte Fuß­bä­der? Tat­säch­lich steht dahin­ter eine ganze Phi­lo­so­phie, die auch heute noch die Grund­lage für die Pro­dukte der Firma bildet. Diese fünf Säulen rich­ten sich ganz nach dem untrenn­ba­ren Zusam­men­spiel vom Men­schen, seinen Lebens­ge­wohn­hei­ten und der Umwelt.

Was also sind die fünf Säulen und wie helfen sie uns, mehr Wohl­be­fin­den in unser Leben zu brin­gen?

1. Wasser als Wun­de­reli­xier der Natur

Bad Wöris­ho­fen im 19. Jahr­hun­dert: Der Pfar­rer Sebas­tian Kneipp ent­wi­ckelt seine eigene Heil­phi­lo­so­phie und mischt die Ärz­te­schaft damit ganz schön auf. Denn mit seinem ganz­heit­li­chen Ansatz war er seiner Zeit weit voraus. So schaffte er es mit Hilfe von Wasser seine eigene Lun­gen­tu­ber­ku­lose zu bekämp­fen. Denn Wasser ist nicht nur eine der wich­tigs­ten Grund­la­gen für unser Leben, es kann auch heilen!

Von Wech­sel­güs­sen über Dämpfe und Bäder – es gibt viele ver­schie­de­nen Metho­den, mit Wasser zu arbei­ten. Gene­rell sti­mu­liert die Wech­sel­wir­kung von Warm- und Kalt­was­ser unsere Blut­ge­fäße, Haut und Nerven, för­dert die Durch­blu­tung unse­res Kör­pers und hält unser Immun­sys­tem fit.

Aber am besten wir begin­nen bei den Basics: Darauf zu achten, genug Wasser zu trin­ken, ist der erste Schritt. Fällt dir das schwer, können dir Apps wie zum Bei­spiel Plant Nanny helfen. Mit Plant Nanny kannst du deine täg­li­che Was­ser­zu­fuhr tra­cken und neben­bei noch ein paar hüb­sche Pflan­zen her­an­zie­hen.

Wenn du deinem Körper noch mehr Gutes tun möch­test, dann pro­bier es doch morgen früh mit einer kalten Dusche! Das kostet anfangs sicher­lich eini­ges an Über­win­dung, wirkt sich aber posi­tiv auf dein kör­per­li­ches und sogar geis­ti­ges Wohl­be­fin­den aus. Denn um die nied­rige Tem­pe­ra­tur aus­zu­glei­chen, wird mehr Blut in die Haut geschickt, sprich: dein Körper wird besser durch­blu­tet. Außer­dem beugt der kleine Adre­na­lin­schub Depres­sio­nen vor und ver­rin­gert sogar Stress, um nur ein paar Vor­teile zu nennen.

2. Die hei­lende Wir­kung von Pflan­zen

Wuss­test du, dass über 40 Pflan­zen und Kräu­ter eine Heil­wir­kung besit­zen? Das erforschte Kneipp, nach­dem er sich nach seiner Tuber­ku­lo­seh­ei­lung mehr mit den wis­sen­schaft­li­chen Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Mensch und Natur aus­ein­an­der­setzte.

Auch im Alltag bemer­ken wir, dass die alten Heil­tra­di­tio­nen immer aner­kann­ter werden: Ob in Arz­nei­mit­teln aus der Apo­theke, Kräu­tern im Bade­zu­satz oder der Gesicht­screme – über­all finden wir Kamille, Aloe Vera, Jasmin und co.

Tu dir doch heute mal mit einem Kräu­ter­tee etwas Gutes: Kamille z.B. hilft durch ihre äthe­ri­schen Öle nicht nur bei Magen­schmer­zen, son­dern beru­higt auch die Nerven – per­fekt, um den Tag aus­klin­gen zu lassen oder am Morgen zu ent­span­nen.

Auch in Gewür­zen steckt hei­lende Pflan­zen­kraft! Gewürze sind nicht nur für ein lecke­res Essen der Schlüs­sel. Auch beim Vor­beu­gen und Heilen von Krank­hei­ten unter­stüt­zen sie unse­ren Körper. So lin­dert Thy­mian Hals­schmer­zen, Ros­ma­rin hemmt Ent­zün­dun­gen und Kümmel sta­bi­li­siert den Blut­zu­cker. Wenn das mal kein Grund ist, sich das nächste mal beim Kochen an ein paar neue Gewürze zu trauen!

Balance finden durch Medi­ta­tion
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3. Regel­mä­ßige Bewe­gung statt Powern bis zum Umfal­len

Eigent­lich wissen wir ja alle, dass Bewe­gung uns gut tut – sowohl unse­rer phy­si­schen, als auch unse­rer psy­chi­schen Gesund­heit. Trotz­dem nehmen sich viele von uns zwi­schen Arbeit, Fami­lie und dem übli­chen All­tags­stress oft zu wenig Zeit für Sport.

Wie wäre es mit einer neuen Her­an­ge­hens­weise, anstatt dich wegen nicht ein­ge­hal­te­ner Ziele mit Schuld­ge­füh­len zu quälen? Bei der Kneipp-Phi­lo­so­phie geht es nicht darum, sich jedes mal zum Schwit­zen zu brin­gen, son­dern den Körper lieber leicht zu bewe­gen, ohne viele Gedan­ken zur eige­nen Leis­tung.

Mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, sich für die Trep­pen zu ent­schei­den oder Abends noch eine Runde um den Block zu drehen, sind nur ein paar von vielen Ideen, die uns ein­ge­fal­len sind. 

4. Viel­fäl­tige Ernäh­rung ohne Ver­zicht

Mehr von der Pflanze, weni­ger vom Tier“ lautet ein Leit­satz der Ernäh­rungs­säule von Kneipp. Und eigent­lich wissen wir ja mitt­ler­weile auch alle, was für Kli­ma­kil­ler Fleisch, Käse und co. sind. 

Trotz­dem geht es bei der Ernäh­rungs­säule nicht um Ver­zicht! Geschmack und Genuss sind essen­ti­ell. Lieber soll­ten wir uns mehr Zeit nehmen, um unser Essen selbst zuzu­be­rei­ten und zwar mit mög­lichst viel fri­schem regio­na­len Gemüse und Obst. Aber auch deine Lieb­lings­scho­ko­lade sollst du dir nicht ver­bie­ten, son­dern lieber im rich­ti­gen Maß genie­ßen.

Schau doch mal nach, welche Wochen­märkte es bei dir in der Nähe gibt – du bekommst lecke­res fri­sches Gemüse, das deinem Körper gut tut und unter­stützt gleich­zei­tig Bau­ern­be­triebe in deiner Region.

5. Alles in Balance halten

Genug Wasser, die Anwen­dung von Heil­kräu­tern, regel­mä­ßige Bewe­gung und eine aus­ge­wo­gene Ernäh­rung sind super wich­tig. Aber das alles bringt nichts, wenn wir uns unsere Kraft nicht ein­tei­len und am Ende keine Ener­gie mehr für die Dinge haben, die uns wich­tig sind.

In ver­schie­de­nen Lebens­pha­sen oder selbst Tages­ver­fas­sun­gen haben wir unter­schied­li­che Bedürf­nisse. Des­we­gen ist es so wich­tig, acht­sam auf die Signale deines Kör­pers zu hören und die oben erklär­ten vier Säulen im Gleich­ge­wicht zu halten.

Dabei müssen wir alle unsere eigene Metho­den finden, zwi­schen Ter­mi­nen und Han­dy­be­nach­rich­ti­gun­gen zur Ruhe zu kommen und unser inne­res Gleich­ge­wicht zu halten. Am besten ist es, regel­mä­ßige Check-ins“ mit dir selber zu machen. Denn einmal aus der Balance gekom­men, brau­chen wir erst mal mehr Kraft, um wieder in unsere Mitte zu finden. Das kann eine Minute am Abend sein, ein ruhi­ger Sonn­tag oder du nutzt den Monats­an­fang, um zu reflek­tie­ren. Dir eine solche Rou­tine zur Gewohn­heit zu machen, spart dir lang­fris­tig viel Ener­gie.

Frage dich dabei aktiv, ob dir gerade etwas im Alltag fehlt oder dich etwas über­for­dert. Viel­leicht ernährst du dich sehr bewusst, aber bewegst dich nicht regel­mä­ßig. Oder dir fehlt die eine Stunde Schlaf, die du zu viel vor dem Fern­se­her sitzt? Der Schlüs­sel ist ein acht­sa­mer Umgang mit deinen Bedürf­nis­sen – und das nicht erst sobald alles aus dem Ruder gera­ten ist.

6. Stille genie­ßen

Zum Abschluss möch­ten wir eine letzte Säule ergän­zen, die gerade im 21. Jahr­hun­dert immer rele­van­ter wird. Wie oft gönnst du dir noch einen Moment der Stille? Ohne Smart­phone und Men­schen um dich herum oder gar außer­halb des Gedan­ken­ka­rus­sells. Wäh­rend um uns herum alles immer schnel­ler wird, müssen wir uns immer bewuss­ter für die Ruhe in uns selbst ent­schei­den.

Innere Ruhe, das klingt für viele von uns schon fast wie ein Fremd­wort. Umso wich­ti­ger, daran zu arbei­ten! Acht­sam­keit gibt dir die Mög­lich­keit, Ruhe im Alltag zu finden – z.B. durch regel­mä­ßige Medi­ta­tion. Dabei trai­nierst du Acht­sam­keit wie einen Muskel, der mit der Zeit immer stär­ker wird. 7Mind bietet dir dafür hun­derte von Ent­span­nungs­übun­gen an, die dich beim Medi­tie­ren an die Hand nehmen.

Aber auch neben regel­mä­ßi­ger Medi­ta­tion kannst du immer wieder einen Moment der Stille ein­flie­ßen lassen: Sei es beim mor­gend­li­chen Kaffee, auf dem Weg nach Hause oder sogar wäh­rend der Unter­hal­tung mit einem engen Freund. In einer immer lauter wer­den­den Welt ist das Genie­ßen von Stille schon fast eine Super­kraft.

Der Weg eines aus­ge­gli­che­nen Lebens meis­tert jeder von uns anders und hat seine indi­vi­du­el­len Metho­den. Die fünf Säulen Wasser, Pflan­zen, Bewe­gung, Ernäh­rung und Balance sind jedoch für uns alle ein guter Leit­fa­den, an dem wir uns immer wieder ori­en­tie­ren können!

Mit unse­ren Freun­den von Kneipp wollen wir dich dabei unter­stüt­zen, gesund und stress­frei durch den Winter zu kommen. Im Rahmen der Good­bye-Stress-Linie fin­dest du u.a. einen Arti­kel zum Thema Acht­sam­keits­me­di­ta­tion. Wir glau­ben, dass sich rich­tige Ent­span­nung erst ein­stellt, wenn wir auf­hö­ren, uns dafür unter Druck zu setzen. Des­we­gen fin­dest du bei Kneipp neben vielen ent­span­nungs­spen­den­den Pro­duk­ten auch ver­schie­dene Anti-Stress-Tipps!
Übri­gens bestehen die Pro­dukte der Wirk­du­schen-Linie von Kneipp aus kom­plett recy­cel­tem Kunst­stoff. Eben ganz im Ein­klang mit der Natur!



Jetzt ein wenig Stille finden:
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