Nie­mand ist frei von Ängs­ten. Manche Stress-Situa­tio­nen lösen echte Urinstinkte in uns aus, und viele öffent­li­che Dis­kus­sio­nen schü­ren zusätz­li­che Sorgen. Kri­mi­na­li­tät, Terror, Umwelt­ka­ta­stro­phen – gerade die Sen­sa­ti­ons­ge­trie­ben­heit der Medien kann ein unter­schwel­li­ges Angst­ge­fühl erzeu­gen, das uns im Alltag bedrückt.

Doch man kann lernen, besser damit umzu­ge­hen. Regel­mä­ßige Medi­ta­tion kann dir helfen, Sorgen und Ängste zu erken­nen, klarer zu bewer­ten und besser zu bewäl­ti­gen. Für den all­täg­li­chen Umgang mit der Angst haben wir zusätz­lich drei kurze Tipps gesam­melt, die dir helfen können, dich von der Angst nicht ver­ein­nah­men zu lassen und besser mit ihr umzu­ge­hen. Aber woher kommt dieser Impuls eigent­lich, und was hat er für einen Nutzen? 

Woher kommt die Angst

Wer kennt es nicht: Schweiß auf der Stirn, schnelle Atmung, ein enges und ange­spann­tes Gefühl in der Brust oder ein flaues Gefühl im Magen. Die Angst hat viele Wege, sich zu zeigen und auf sich auf­merk­sam zu machen. Evo­lu­tio­när gese­hen haben all diese Reak­tio­nen ihren Ursprung in einer Zeit, in der wir in Höhlen lebten und täg­lich von wilden Tieren bedroht waren. Angst bedeu­tet nichts ande­res als Alarm­be­reit­schaft – stär­kere Durch­blu­tung, geschärfte Sinne, höhere Mus­kel­span­nung, all diese Reak­tio­nen dienen dem so genann­ten fight or flight“-Instinkt. Wer als erstes auf den Baum geflo­hen ist, über­lebt.

Heute wird genau dieser Modus von Lebens­la­gen aus­ge­löst, in denen sie weni­ger hilf­reich sind als bei der Bedro­hung durch einen Säbel­zahn­ti­ger. Prü­fun­gen, Prä­sen­ta­tio­nen, Abgabe-Stress – eine gewisse Grund­span­nung und erhöhte Auf­merk­sam­keit können zwar auch in diesen moder­nen Situa­tio­nen helfen. Wenn sich echte Angst­re­ak­tio­nen ein­schal­ten, kann das unsere Leis­tung und Lebens­qua­li­tät aller­dings schmä­lern. Daher haben wir einige Sofort-Tipps gesam­melt, die in akuten Momen­ten der Angst etwas helfen können.

Angst­be­wäl­ti­gung durch Medi­ta­tion:
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Akut-Tipps in Angst­si­tua­tio­nen

1) Tief durch­at­men

Atme 10 Mal hin­ter­ein­an­der tief durch und halte dabei deine Hand auf deinen Bauch oder deine Brust. Lege deinen Fokus ganz auf die Atmung. Du wirst schnell eine merk­li­che Ent­span­nung wahr­neh­men.

2) Nimm die Angst an

Erkenne inner­lich dass du gerade Angst hast und sage zu dir selbst das es okay ist dass die Angst da ist. So schaffst du eine Dis­tanz zwi­schen dir und der Angst.

3) Begegne dem Gefühl

Ver­su­che nicht, dem Gefühl zu wie­der­ste­hen, son­dern begegne ihm mit Freund­lich­keit und Neu­gier. Das mag schwie­rig klin­gen, schließ­lich ist die Angst sehr unan­ge­nehm, aber wenn du es dir zur Gewohn­heit machst wird sich ein neues Gefühl der Ver­traut­heit ent­wi­ckeln.

Ängste dank Medi­ta­tion besser bewäl­ti­gen

Medi­ta­tion und Acht­sam­keit können zusätz­lich zu diesen Sofort-Tipps helfen, grund­sätz­lich einen bes­se­ren Umgang mit Angst­ge­füh­len zu erler­nen. Wis­sen­schaft­li­che Stu­dien bele­gen, dass regel­mä­ßige Medi­ta­tion die Fähig­keit stärkt, Sorgen und Ängste zu kon­trol­lie­ren.

Die regel­mä­ßige Ent­span­nungs­re­ak­tion bildet ein Gegen­ge­wicht zu Stress und holt deinen Körper aus der per­ma­nen­ten Alarm­be­reit­schaft heraus. Dieser Effekt wirkt nicht nur im Moment der Medi­ta­tion son­dern lässt sich mit etwas Übung immer leich­ter abru­fen. Acht­sam­keits­trai­ning stärkt außer­dem die Hirn­re­gio­nen, die Emo­tio­nen und Impulse beherr­schen. So ver­schafft es dir Schritt für Schritt mehr Kon­trolle über nega­tive Reak­tio­nen. Zusätz­lich macht es Acht­sam­keit leich­ter, die schö­nen Momente im Leben wahr­zu­neh­men und wirk­lich auf sich wirken zu lassen. Regel­mä­ßige Medi­ta­tion macht dich wider­stands­fä­hi­ger und glück­li­cher.

7Mind bietet einen Spe­zi­al­kurs zum Thema Angst“, der dich Schritt für Schritt an die Hand nimmt und zu einem gelas­se­ne­ren Umgang mit deinen Ängs­ten führt.


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