Kennst du auch einen dieser Tage, an denen du super gestresst bist und dein Kopf gefühlt fast platzt? Oder es dir super schwer fällt, ein­zu­schla­fen, weil sich dein Gedan­ken­ka­rus­sell nicht stop­pen lässt? Das ist nichts Unge­wöhn­li­ches – Denn wenn dir etwas auf dem Herzen liegt, du stän­dig in Gedan­ken bist, Stress oder Druck emp­fin­dest, kannst du schlech­ter zur Ruhe kommen. Im fol­gen­den zeigen wir dir, welche Aus­wir­kun­gen Medi­ta­tion auf deinen Körper hat und warum du Acht­sam­keits­trai­ning in deinen Alltag ein­bin­den soll­test.

1. Dein Stress­le­vel wird gesenkt und du stärkst dein Immun­sys­tem

Stress und Druck­ge­fühle können zu täg­li­chen Beglei­tern des All­tags werden. Emo­tio­na­ler und kör­per­li­cher Stress werden durch das Stress­hor­mon Cor­ti­sol in deinem Körper aus­ge­schüt­tet. Durch regel­mä­ßi­ges medi­tie­ren, kann dieses nach­weis­lich gesenkt werden und du kannst ein nied­ri­ge­res Stres­semp­fin­den ent­wi­ckeln. Genauer gesagt ver­dich­tet sich in deinem Kopf eine graue Sub­stanz”, welche für die Regu­lie­rung emo­tio­na­ler Reak­tio­nen zustän­dig ist. Wenn du mehr über Stress­min­de­rung durch Medi­ta­tion erfah­ren möch­test, fin­dest du hilf­rei­che Infor­ma­tio­nen in unse­rem Maga­zin­ar­ti­kel dazu. Die Medi­ta­ti­ons­pra­xis stärkt aber auch dein Immun­sys­tem. Es ist näm­lich eigent­lich ganz ein­fach: Gestresste Men­schen sind anfäl­li­ger für Krank­hei­ten. Wenn du statt­des­sen medi­tierst und deinen Körper bewusst wahr­nimmst, senkst du auf diesem Wege dein Stress­le­vel und das wirkt sich posi­tiv auf dein Immun­sys­tem aus. 

2. Du wirst gelas­se­ner

Stän­dig will jemand etwas von dir, obwohl du dich gerade kon­zen­trie­ren musst? Fahr­rad­fah­rer lösen ein riesen Ärger in dir aus, wenn sie in einem Affen­tempo an dir vorbei fahren? Manch­mal kann es ziem­lich schwer sein, die Ruhe zu bewah­ren. Abstand gewin­nen ist hier ent­schei­dend! Durch regel­mä­ßige Medi­ta­tion- und Acht­sam­keits­übun­gen erhältst du ein bes­se­res Bewusst­sein über deine Gedan­ken- und Gefühls­welt. Du lernst sie wahr­zu­neh­men, zu benen­nen und als Teil von dir zu akzep­tie­ren. Denn diese, schon auto­ma­tisch auf­tre­ten­den, Gedan­ken sorgen für Anspan­nung und lösen Ärger in dir aus. Dabei gibt es zwi­schen dem Reiz und deiner Reak­tion einen Raum — und in diesem kannst du ein­fach nur wahr­neh­men, wie du dich gerade fühlst. Ein­fach nur beob­ach­ten und nicht bewer­ten. Wenn du es schaffst diesen Auto­ma­tis­mus deiner Gedan­ken zu durch­bre­chen, kannst du deine plötz­lich auf­kom­men­den Gefühle auch schnel­ler ziehen lassen. Und du wirst gelas­se­ner.

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3. Du schläfst besser

Schla­fens­zeit – eigent­lich ein Grund sich zu freuen, denn der Tag ist geschafft und du kannst deinem Körper end­lich Ruhe gönnen. Meist sieht die Rea­li­tät jedoch anders aus. Plötz­lich fangen die Gedan­ken an, ganz wild zu werden und es hört ein­fach nicht auf. Um dies zu ver­mei­den, kann dir eine abend­li­che Medi­ta­tion helfen, sodass dich deine Gedan­ken oder Gefühle vor dem Schla­fen­ge­hen nicht mehr ein­neh­men. Wenn du Medi­ta­tion in deine Aben­rou­tine ein­bin­dest, wirst du nach eini­ger Zeit merken, dass du dich viel weni­ger mit ablen­ken­den Gedan­ken beschäf­tigst. So fällst du viel leich­ter in den Schlaf und deine Schlaf­qua­li­tät erhöht sich. Außer­dem werden durch die Medi­ta­ti­ons­pra­xis kör­per­li­che Anspan­nun­gen gelöst und dein Ner­ven­sys­tem kann sich ent­span­nen. Wenn du noch ein paar Tricks für deine Ein­schlaf­rou­tine brauchst, kann dir unser Arti­kel zum Thema Schlaf sicher wei­ter­hel­fen: Tipps für einen erhol­sa­men Schlaf.

4. Du ent­wi­ckelst eine höhere Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit

Wenn du mit dem Medi­tie­ren beginnst, lernst du deinen Fokus auf deinen Atmen, bestimmte Regio­nen deines Kör­pers und auf deine Gedan­ken zu lenken. Ziel ist es, ganz in diesem Moment zu sein – im Hier und Jetzt. Wenn du zum Bei­spiel den Text vor deiner Nase schon min­des­tens 3 Mal gele­sen hast, aber dich beim bestem Willen nicht erin­nern kannst, was darin stand, ist es Zeit kurz Abstand zu gewin­nen. So treten deine Gedan­ken, Sorgen oder Gefühle in den Hin­ter­grund und deine Leis­tungs­fä­hig­keit wird gestärkt. Durch regel­mä­ßi­ges Medi­ta­ti­ons­trai­ning, übst du also, deine Gedan­ken zu kon­trol­lie­ren – mit posi­ti­vem Effekt auf deine Kon­zen­tra­tion, wie auch eine US-Studie zeigt. Wenn du dich also das nächste Mal nicht kon­zen­trie­ren kannst, nimm dir doch eine kurze Pause und schließe die Augen. Für solche Momente eignen sich beson­ders die 7Mind Minis aus unse­rer 7Mind-App — das sind 2 Minu­ten kurze Medi­ta­ti­ons­übun­gen, die dir helfen, im Hier und Jetzt anzu­kom­men und wieder mit einem klaren Kopf durch­zu­star­ten.

5. Deine Schmer­zen werden gelin­dert

Medi­ta­tion kann sogar Schmer­zen lin­dern? Das belegt die Studie der Wake Forest Uni­ver­si­tät aus den USA. Dort haben 15 Teil­neh­mer durch ihren Schmerz ein­schät­zen müssen, wel­cher durch warme Plat­ten an ihren Beinen her­vor­ge­ru­fen wurde. Bei einem zwei­ten Durch­lauf, soll­ten sie wäh­rend der Pro­ze­dur medi­tie­ren und ihren Fokus auf den Atem legen – mit dem Ergeb­nis, dass die Schmer­zen um 60% weni­ger unan­ge­nehm emp­fun­den wurden. Wie kann das sein? Medi­ta­tion unter­drückt nicht etwa den Schmerz, es ver­än­dert viel­mehr die Ein­stel­lung zu ihm. Auf­ge­schlüs­selt bedeu­tet dies, dass Schmerz meist mit Stress beant­wor­tet wird. Durch die Medi­ta­ti­ons­pra­xis lernst du deinen Schmerz zu akzep­tie­ren und mit Neu­gierde zu erfor­schen. Dein Körper kann sich auf diesem Wege ent­span­nen und dein Schmerz­emp­fin­den wird auto­ma­tisch weni­ger.

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Mit den Basic-Übun­gen in der 7Mind-App kannst du her­aus­fin­den, welche Medi­ta­ti­ons­tech­nik am besten zu dir passt. So kannst du zum Bei­spiel eine Atem­übung aus­pro­bie­ren, deinen Körper durch unsere Schwere­übung von Mus­kel­ver­span­nun­gen lösen, dein Gedan­ken­ka­rus­sell abschal­ten oder deine Wahr­neh­mung schär­fen. Natür­lich kannst auch gerne mit dem 7Mind Grund­la­gen-Medi­ta­ti­ons-Kurs begin­nen, wenn du erst­mal einen sanf­ten Ein­stieg in die Medi­ta­ti­ons­pra­xis haben möch­test. Starte gleich hier und lade dir kos­ten­frei 7Mind her­un­ter:

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Bild: Dorota Dylka auf Uns­plash