Simon Müller

Lan­ge­weile? 8 Tipps für Zuhause

Dir fällt die Decke auf den Kopf? Dass der Nach­bar über dir auch noch stän­dig her­um­tram­pelt hilft dir auch nicht dabei zu ent­span­nen? Iso­liert Zeit zuhause genie­ßen zu können, will gelernt sein. Wenn es einem dann auch noch auf­ge­drückt wird, kann es am Ner­ven­kos­tüm nagen. Bei vielen kommt dann ein Gefühl von Lan­ge­weile auf. Und das drückt sich dann schnell auf unsere Stim­mung aus. Dabei gibt es ganz ent­spannte und unter­halt­same Arten, die Zeit zuhause tat­säch­lich genie­ßen zu können. Diese stel­len wir dir in den nächs­ten 8 Punk­ten vor.

1. Erkunde die Gegend

Solange keine Aus­gangs­sperre ver­hängt ist, kannst du auch raus­ge­hen. Natür­lich ist es gerade sehr wich­tig, kör­per­li­che Nähe zu ande­ren Men­schen zu ver­mei­den — jedoch kannst du auch wun­der­bar alleine spa­zie­ren gehen. Sei Tou­rist in deiner eige­nen Umge­bung und schau dir Orte an, die du zu Fuß oder per Rad errei­chen kannst. Es gibt doch bestimmt einen Park, ein Stück­chen Natur oder eine Nach­bar­schaft, die du bisher noch nicht besucht hast.

2. Belebe ver­staubte Freund­schaf­ten wieder

Es gibt sicher­lich ein oder zwei Men­schen in deinem Leben, bei denen du dich fragst, wie es ihnen wohl geht und was sie gerade machen. Frag sie doch ein­fach mal! Viel­leicht seid ihr noch auf sozia­len Platt­for­men ver­bun­den oder habt noch Num­mern von­ein­an­der. Schreibe einem alten Freund oder ver­ab­rede ein Tele­fo­nat. Es wird dein Gemüt auf­hel­len und viel­leicht ent­steht ein regel­mä­ßi­ges Ritual daraus – Und bald könnt ihr euch dann per­sön­lich sehen.

3. Erle­dige Auf­ga­ben, die du sonst auf­schiebst

Für manche fühlt sich die Zeit gerade so an, wie in einem Käfig gefan­gen zu sein. Das tolle ist, dass wir die Mög­lich­keit haben, uns diesen Käfig schön zu machen. Viel­leicht hast du ja Lust, deine Möbel neu zu arran­gie­ren — die Couch mal mit dem Bett ver­tau­schen? Oder könn­ten die Fens­ter wieder mal wieder eine Rei­ni­gung gebrau­chen? Es wird dich ver­mut­lich erst­mal etwas Über­win­dung kosten, aber freu dich schon auf das Gefühl, dass du danach haben wirst. Denn dann ist dein Kopf nicht nur etwas leerer, du hast auch das Gefühl, etwas sinn­vol­les getan zu haben.

4. Beginne oder ver­tiefe deine Medi­ta­ti­ons­pra­xis

Für manche klingt es viel­leicht erst­mal komisch: Wieso sollte ich medi­tie­ren, wenn ich gelang­weilt bin? Ich medi­tiere nur, wenn ich Ruhe brau­che.“. Aber auch Lan­ge­weile kann stres­sig sein. Denn sie bringt dich in deinen Kopf und es kann sein, dass sich deine Gedan­ken im Kreis drehen. Viel­leicht ent­ste­hen durch die Krise ja auch neue Sorgen und Ängste. Mit Medi­ta­tion kommst du auf neue Gedan­ken. Du kommst du weg vom Gefühl des ein­ge­sperrt Seins und hinein in deinen Körper. Du wirst merken, dass du danach viel ent­spann­ter bist und dir ver­mut­lich auch weni­ger Sorgen machst. Aktu­ell gibt es in der 7Mind App neue kos­ten­freie Kurse: Wie wäre es mit In Zeiten der Krise“, Innere Balance“ oder ein paar Kin­der­me­di­ta­tio­nen?

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5. Plane etwas schö­nes für die Zukunft

Es ist schön, sich auf etwas in der Zukunft freuen zu können. Erschaffe dir daher etwas, dass dir dieses Gefühl gibt. Viel­leicht ist das nun die Gele­gen­heit, dein Sil­ves­ter mit Freun­dIn­nen zu planen, Ideen für einen Fami­li­en­aus­flug zu sam­meln oder dir den Urlaub für das nächste Jahr aus­zu­ma­len! Auch wenn die Sachen noch in ferner Zukunft liegen – das Planen und die Vor­freude darauf können dir die Zeit jetzt ver­sü­ßen.

6. Lerne etwas Neues dazu

Das Inter­net ist den meis­ten als Arbeits- oder Unter­hal­tungs­platt­form bekannt. Tat­säch­lich kannst du das Inter­net auch dafür nutzen, alles mög­li­che zu lernen. Du woll­test schon immer wissen, wie man eine Inter­net­seite pro­gram­miert? In der Codeaca­demy lernst du auf inter­ak­tive und unter­halt­sa­mer Weise. Men­schen wie Leo Eckl helfen dir oder deinen Kin­dern bei der Abitur-Vor­be­rei­tung. Es wird Zeit, dass die Welt deine schö­nen Zeich­nun­gen sieht? Belege einen online Kunst­kurs.

7. Gemein­same Unter­neh­mun­gen – aus der Ferne

Phy­si­sche Dis­tanz keine eine Freund­schaft ganz schön belas­ten und kann auch Arbeit bean­spru­chen. Aber es gibt mehr Mög­lich­kei­ten, als Whats­App-Nach­rich­ten oder regel­mä­ßige Tele­fo­nate, um Bezie­hun­gen am Leben zu halten. Gibt es eine Serie, bei der wöchent­lich neue Folgen raus­kom­men? Ver­ab­rede dich doch mit Freun­dIn­nen zum gemein­sa­men fern-Fern­gu­cken. Oder grün­det einen vir­tu­el­len Buch­club, ver­ab­re­det euch zum online Kar­ten­spie­len und zum Kaf­fee­trin­ken.

8. Mach zuhause Sport

Dein Yoga Studio hat geschlos­sen? Kein Pro­blem. Apps wie Down Dog bietet Online-Yoga-Kurse gratis an. Ein­fach Yoga Matte aus­rol­len, ein­stel­len wel­ches Niveau du bist, wie lange du Yoga machen möch­test und schon geht’s los. Du kannst auch nach ande­ren Sport- und Fit­ness­apps suchen oder Home-Work­outs von YouTube aus­pro­bie­ren. Denn Bewe­gung baut Stress ab und dein Körper rostet trotz dem vielen zuhause Sitzen nicht ein.

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Bild: this­zun auf Pexels