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Neurodivergenz verstehen: was der Begriff im Alltag bedeutet
Im Meeting reden mehrere Menschen durcheinander. Gleichzeitig erscheint eine Nachricht auf dem Bildschirm, draußen fährt ein Lastwagen vorbei. Eine Person kann dem Gespräch weiterhin gut folgen. Eine andere braucht danach die wichtigsten Punkte schriftlich, um sie in Ruhe zu sortieren.
Oder eine Verabredung: Für dich bedeutet „Wir treffen uns am Nachmittag“ ausreichend Orientierung. Dein Gegenüber möchte genauer wissen, wann, wo und wer dabei sein wird.
Solche Unterschiede können viele Gründe haben. Sie sagen für sich genommen nichts darüber aus, ob jemand neurodivergent ist. Sie zeigen aber, warum es sich lohnt, genauer hinzusehen: Was für einen Menschen unkompliziert ist, kann einen anderen viel Kraft kosten.
Neurodivergenz verstehen beginnt deshalb mit einer offenen Frage: Wie erlebst du diese Situation, und was hilft dir dabei?
Was bedeutet Neurodivergenz?
Neurodivergenz ist ein Sammelbegriff für neurologische und kognitive Unterschiede gegenüber dem, was als typisch gilt. Diese Unterschiede können beeinflussen, wie Menschen wahrnehmen, lernen, ihre Aufmerksamkeit steuern oder Informationen verarbeiten.
Häufig wird der Begriff im Zusammenhang mit Autismus, ADHS, Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung), Dyskalkulie oder dem Tourette-Syndrom verwendet. Eine einheitliche, verbindliche Abgrenzung gibt es nicht. (1, 2)
Dabei ist neurodivergent keine eigenständige medizinische Diagnose. Es ist ein übergreifender Begriff, den Menschen auch zur Selbstbeschreibung nutzen. (1)
Er kann helfen, Erfahrungen miteinander in Verbindung zu bringen. Er sagt jedoch noch nicht, welche Fähigkeiten, Schwierigkeiten oder Bedürfnisse eine bestimmte Person hat.
Neurodiversität, neurodivergent und neurotypisch: der Unterschied
Die Begriffe klingen ähnlich, meinen aber nicht dasselbe:
Neurodiversität: Die Vielfalt menschlicher Gehirne und der damit verbundenen Arten zu denken, wahrzunehmen und Informationen zu verarbeiten. Sie umfasst alle Menschen.
Neurodivergent: Eine Bezeichnung für Menschen, deren Verarbeitung und Erleben sich in bestimmten Bereichen von dem unterscheiden, was als typisch gilt.
Neurotypisch: Eine Bezeichnung für Menschen, die im jeweiligen Zusammenhang nicht als neurodivergent gelten.
Eine Gruppe kann also neurodivers sein, weil Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zusammenkommen. Für eine einzelne Person ist meist „neurodivergent“ gemeint. (1, 2)
Die Wörter beschreiben keine Rangfolge. Aus ihnen lässt sich weder die Intelligenz noch der Unterstützungsbedarf einer Person ablesen.
Welcher Gedanke steckt hinter Neurodiversität?
Die Neurodiversitätsbewegung wurde wesentlich durch die Selbstvertretung autistischer Menschen geprägt. Ein zentrales Anliegen ist, neurologische Unterschiede anzuerkennen und neurodivergente Menschen an Entscheidungen zu beteiligen, die ihr Leben betreffen. (2, 3)
Diese Perspektive erweitert den Blick: Neben den Eigenschaften eines Menschen werden auch die Erwartungen und Bedingungen seiner Umgebung betrachtet. Welche Art zu kommunizieren gilt als selbstverständlich? Wie sind Arbeitsplätze gestaltet? Welche Fähigkeiten werden anerkannt? (3)
Das bedeutet nicht, dass Schwierigkeiten verschwinden, sobald die Umgebung verständnisvoller wird. Manche Menschen brauchen umfangreiche Unterstützung. Anerkennung und Unterstützung gehören zusammen. Ein Mensch kann seine Neurodivergenz als wichtigen Teil seiner Identität verstehen und gleichzeitig Unterstützung bei belastenden Erfahrungen wünschen. (3, 4)
💡 Gut zu wissen: Stärken und Schwierigkeiten dürfen nebeneinanderstehen
Manche Menschen verbinden mit ihrer Neurodivergenz Fähigkeiten, die sie an sich schätzen. Andere erleben vor allem Schwierigkeiten. Beides verdient Raum.
Niemand muss eine außergewöhnliche Begabung vorweisen, damit die eigenen Bedürfnisse ernst genommen werden.
Was kann Neurodivergenz im Alltag bedeuten?
Es gibt keinen einheitlichen neurodivergenten Alltag. Auch Menschen mit derselben Diagnose können sehr unterschiedliche Erfahrungen machen.
Die folgenden Situationen können im Zusammenhang mit Neurodivergenz eine Rolle spielen. Sie kommen aber auch unabhängig davon vor. Ob jemand klare Absprachen oder einen ruhigen Arbeitsplatz braucht, lässt für sich genommen keinen Rückschluss auf eine Diagnose zu.
Geräusche, Licht oder Berührungen werden unterschiedlich erlebt
Bei manchen neurodivergenten Menschen spielen sensorische Unterschiede eine Rolle. Reize können stärker oder schwächer wahrgenommen werden. Das ist beispielsweise bei Autismus beschrieben, kommt aber nicht ausschließlich dort vor. (5)
Ein belebtes Restaurant kann für eine Person angenehm sein. Eine andere empfindet das Stimmengewirr oder das Licht als stark belastend. Eine dritte Person sucht Bewegung oder zusätzliche Sinneseindrücke. (5)
Für eine gemeinsame Verabredung könnte daraus eine praktische Frage entstehen: Möchten wir einen ruhigeren Ort wählen, draußen sitzen oder uns zu einer weniger belebten Zeit treffen?
Aufgaben brauchen manchmal mehr oder eine andere Struktur
Eine Aufgabe zu verstehen ist das eine, sie im Alltag zu organisieren das andere. Was zuerst kommt, wie viel Zeit verfügbar ist und wann eine Aufgabe abgeschlossen sein soll, kann mehr oder weniger Orientierung erfordern.
Die britische Beratungsstelle Acas nennt als mögliche Unterstützung für neurodivergente Beschäftigte unter anderem klare Teilschritte, sichtbare Zeitpläne und zusätzliche Erinnerungen. Welche Anpassung hilft, soll individuell besprochen werden. (6)
Ein Beispiel: „Mach die Präsentation fertig“ lässt viele Fragen offen. „Bitte ergänze bis Donnerstag die drei Ergebnisse auf Folie fünf. Das Layout übernehmen wir danach gemeinsam“ macht die Erwartung konkreter.
Kommunikation ist nicht für alle gleich eindeutig
„Mach das irgendwann diese Woche“ kann als flexible Einladung oder als unklare Aufgabe verstanden werden. Auch bei einer Verabredung können unterschiedliche Vorstellungen darüber bestehen, wie genau etwas abgesprochen sein sollte.
Im Alltag lohnt es sich deshalb, die eigene Ausdrucksweise zu prüfen: Habe ich ausgesprochen, was ich meine? Weiß mein Gegenüber, ob ich eine Bitte, einen Vorschlag oder eine verbindliche Vereinbarung formuliere?
Klare Kommunikation kann ein gemeinsamer Ausgangspunkt sein, wenn Erwartungen auseinandergehen. Dabei können beide Seiten nachfragen und ihre Vorstellungen erklären.
Wie viel etwas kostet, sieht man nicht immer
Einige autistische Menschen beschreiben, dass sie ihr Verhalten bewusst oder mit der Zeit eingeübt an soziale Erwartungen anpassen. In der Forschung wird dies häufig als Camouflaging bezeichnet. Masking ist ein Teil davon.
In einer qualitativen Studie mit 92 autistischen Erwachsenen berichteten Teilnehmende beispielsweise, Gesprächsverhalten zu beobachten und zu imitieren oder bestimmte eigene Verhaltensweisen zu verbergen. Als mögliche Folgen beschrieben sie unter anderem Erschöpfung. Die Untersuchung erfasst persönliche Erfahrungen und erlaubt keine pauschale Aussage über alle neurodivergenten Menschen. (7)
Dass jemand ein Gespräch oder einen Arbeitstag gut bewältigt, zeigt deshalb noch nicht, wie anstrengend die Situation für diese Person war.
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Zeit für dich nehmen
Sieben Anregungen für einen verständnisvolleren Alltag
Vielleicht liest du das für jemand anderen, vielleicht für dich selbst. Die Anregungen können in beiden Fällen ein Anfang sein. Du brauchst nicht zu wissen, wie jemand jede einzelne Situation erlebt. Du kannst nachfragen, zuhören und gemeinsam etwas ausprobieren. Die folgenden Anregungen sind praktische Vorschläge, kein einheitliches Programm für neurodivergente Menschen.
Bedürfnisse verstehen
1. Frage nach der konkreten Situation
Statt von einer Bezeichnung auf die Person zu schließen, frage nach dem, was gerade wichtig ist:
„Was macht diesen Termin für dich anstrengend?“
„Möchtest du die Informationen lieber vorher lesen oder gemeinsam besprechen?“
„Was würde dir helfen, gut teilnehmen zu können?“
Manchmal weiß dein Gegenüber die Antwort noch nicht. Dann könnt ihr eine kleine Anpassung vereinbaren und später prüfen, ob sie hilfreich war.
2. Nimm Unterschiede ernst, auch wenn du sie nicht selbst spürst
Wenn dich ein Geräusch kaum stört, kann es schwer sein nachzuvollziehen, warum eine andere Person den Raum verlassen möchte. Du kannst ihre Beschreibung trotzdem ernst nehmen.
Eine mögliche Antwort lautet: „Ich nehme es anders wahr. Lass uns schauen, welchen Platz wir finden.“
Wenn du selbst ein Bedürfnis ansprichst, kannst du möglichst konkret werden: „Neben dem Lautsprecher kann ich dem Gespräch schlecht folgen. Können wir uns weiter weg setzen?“
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Absprachen und Alltag erleichtern
3. Mache Absprachen konkret
Sprecht möglichst eindeutig ab, was, wann und in welcher Form gebraucht wird. Eine kurze schriftliche Zusammenfassung kann hilfreich sein. Andere Menschen möchten Informationen lieber mündlich durchgehen.
Du kannst zum Beispiel fragen: „Wie halten wir die Absprache am besten fest?“
Bei Planänderungen kann eine klare Nachricht helfen: Was ändert sich? Was bleibt bestehen? Muss jemand etwas neu vorbereiten?
4. Suche nach der passenden Anpassung
Ein ruhigerer Arbeitsplatz, klar gegliederte Informationen oder mehr Zeit für die Vorbereitung können mögliche Anpassungen sein. Acas empfiehlt, solche Anpassungen gemeinsam auszuprobieren und ihre Wirkung zu überprüfen. (6)
Für deinen Alltag könnte das bedeuten:
Vor einer Besprechung die Themen verschicken.
Für eine konzentrierte Aufgabe einen ruhigeren Raum nutzen.
Bei einer Verabredung einen Rückzugsort mitdenken.
Eine große Aufgabe in überschaubare Schritte gliedern.
Wähle zunächst eine Anpassung, die zu der beschriebenen Schwierigkeit passt. Was einer Person hilft, muss für eine andere nicht hilfreich sein. (6)
5. Plane Pausen nach Bedarf
Ein voller Tag besteht nicht nur aus Terminen. Auch Wege, Umstellungen und Gespräche können Zeit und Aufmerksamkeit beanspruchen.
Du kannst deshalb gemeinsam überlegen, wo eine Pause möglich ist: zwischen zwei Treffen, nach einer Gruppenveranstaltung oder vor einer neuen Aufgabe.
Frage dabei, welche Form angenehm ist. Allein sein, sich bewegen und mit einer vertrauten Person sprechen sind unterschiedliche Möglichkeiten. Die Bezeichnung „neurodivergent“ legt keine davon fest.
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Bewusst pausieren
Selbstbestimmung ermöglichen
6. Lass Menschen selbst über ihre Informationen entscheiden
Wenn dir jemand von einer Diagnose oder seiner Selbstbeschreibung erzählt, behandle diese Information vertraulich. Frage nach, bevor du sie weitergibst.
Auch die gewünschte Sprache kann unterschiedlich sein. Du kannst dich daran orientieren, wie eine Person über sich selbst spricht, oder respektvoll nachfragen.
Für ein gemeinsames Gespräch reicht häufig eine konkrete Bitte: „Bitte schick mir die wichtigsten Punkte vorab.“ Eine persönliche Erklärung muss nicht zum Mittelpunkt jeder Alltagssituation werden.
7. Prüfe Unterstützung gemeinsam
Wenn du helfen möchtest, frage zunächst, ob dein Angebot gewünscht ist:
„Soll ich mit dir die nächsten Schritte sortieren?“
„Möchtest du einen Vorschlag oder gerade erst erzählen?“
„Hat die Anpassung geholfen, oder brauchen wir etwas anderes?“
So bleibt dein Gegenüber an der Entscheidung beteiligt. Auch eine gut gemeinte Lösung lässt sich wieder verändern.
💡 Eine Frage für den Alltag
„Unter welchen Bedingungen wird diese Situation für dich leichter?“
Die Antwort kann bei der Umgebung, der Kommunikation oder der Unterstützung liegen. Manchmal braucht es mehrere Anpassungen. Beginnt bei dem, was ihr konkret beeinflussen könnt.
Ich erkenne mich wieder: Was mache ich damit?
Wenn du dich mit Neurodivergenz beschäftigst, erkennst du möglicherweise eigene Erfahrungen wieder. Das kann ein Anlass sein, genauer hinzuschauen. Einzelne Gemeinsamkeiten wie Ablenkbarkeit, ein Bedürfnis nach Ruhe oder Schwierigkeiten mit Planänderungen erklären für sich genommen jedoch noch nicht, wodurch sie entstehen.
Du kannst zunächst konkrete Beobachtungen sammeln:
In welchen Situationen wird es für mich schwierig?
Was gelingt unter anderen Bedingungen leichter?
Welche Anpassungen habe ich bereits ausprobiert?
Welche Fragen möchte ich besser verstehen?
Wenn du dir zum Beispiel klarere Absprachen wünschst, kannst du direkt damit beginnen. Wenn dich Schwierigkeiten länger belasten, immer wieder auftreten oder dich stark erschöpfen, darfst du dir Unterstützung holen. Das gilt auch, wenn du zusätzlich Angst oder Niedergeschlagenheit bemerkst. Ein erster Schritt kann ein Gespräch in der hausärztlichen Praxis sein. Dort lässt sich besprechen, ob eine fachliche Abklärung sinnvoll ist. Auch psychotherapeutische Praxen und Beratungsstellen können Ansprechpartner sein.
Eine Selbstbeschreibung und eine medizinische Diagnose erfüllen unterschiedliche Zwecke. „Neurodivergent“ kann ein Begriff sein, mit dem Menschen ihre Erfahrungen und ihre Zugehörigkeit beschreiben. (1)
Achtsamkeit auf deine Weise ausprobieren
Wenn du Achtsamkeit kennenlernen möchtest, kannst du mit einer kurzen Übung beginnen und schauen, wie sie sich für dich anfühlt. Du könntest die Augen geöffnet lassen, beim Gehen deine Umgebung wahrnehmen oder einem Geräusch zuhören.
Wähle eine Gestaltung, die für dich angenehm ist. Du kannst eine Übung verändern oder beenden, wenn sie sich unangenehm anfühlt. Wenn dich etwas länger belastet, kann es sinnvoll sein, dir Unterstützung zu holen. Auch bei Achtsamkeit sind die Bedürfnisse verschieden: Manche mögen Stille, andere eine Anleitung, die Schritt für Schritt erklärt, was als Nächstes kommt.
Verstehen beginnt mit dem Nachfragen
Eine genaue Uhrzeit vereinbaren, Informationen vorher verschicken oder einen ruhigeren Treffpunkt wählen: Im Alltag können Anpassungen ganz konkret aussehen.
Neurodivergenz verstehen bedeutet auch, die eigene Vorstellung von „Das ist doch selbstverständlich“ zu hinterfragen. Frage dein Gegenüber, was ihm hilft, und beschreibe ebenso deine eigenen Bedürfnisse. So könnt ihr gemeinsam herausfinden, welche Absprachen für euch passen.
Du möchtest bewusste Momente in deinen Alltag einbauen? Finde mit der 7Mind App einen Einstieg in Meditation und Achtsamkeit.
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Fragen und Antworten
Ist Neurodivergenz eine Diagnose?
Nein. Neurodivergenz ist ein übergreifender, nicht medizinischer Begriff. Er wird unter anderem im Zusammenhang mit Autismus, ADHS, dem Tourette-Syndrom, Legasthenie oder Dyskalkulie verwendet. Die jeweiligen Diagnosen haben eigene Kriterien. (1)
Was ist der Unterschied zwischen Neurodiversität und Neurodivergenz?
Neurodiversität beschreibt die Vielfalt menschlicher Gehirne und Verarbeitungsweisen insgesamt. Neurodivergenz bezeichnet Unterschiede gegenüber dem, was im jeweiligen gesellschaftlichen Zusammenhang als typisch gilt. (1, 2)
Sind wir nicht alle ein bisschen neurodivergent?
Alle Menschen unterscheiden sich. Das beschreibt der Begriff Neurodiversität. Neurodivergenz wird verwendet, um bestimmte, bedeutsame Unterschiede und die damit verbundenen Erfahrungen zu benennen. (2) „Wir sind doch alle so“ kann diese Erfahrungen übergehen, auch wenn es verbindend gemeint ist.
Haben alle neurodivergenten Menschen besondere Stärken?
Aus dem Begriff lässt sich keine bestimmte Begabung ableiten. Fähigkeiten und Unterstützungsbedarf unterscheiden sich von Person zu Person. Beides verdient Aufmerksamkeit. (3, 6)
Kann jemand gleichzeitig autistisch sein und ADHS haben?
Ja. Unterschiedliche Formen von Neurodivergenz können gemeinsam vorkommen. Welche Erfahrungen und Bedürfnisse damit verbunden sind, ist individuell. (2)
Wie unterstütze ich eine neurodivergente Person am besten?
Frage nach ihren konkreten Bedürfnissen, mache Absprachen verständlich und probiert Anpassungen gemeinsam aus. Prüft anschließend, ob die Unterstützung tatsächlich hilft. Ein starres Vorgehen wird der Vielfalt der Erfahrungen nicht gerecht. (6)
Quellenverzeichnis
Die Quellen beziehen sich auf die jeweils gekennzeichneten Aussagen im Text. Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell überarbeitet.
Helprin, H. (2025). Defining key terms relating to neurodivergence. Australian Institute of Family Studies. https://aifs.gov.au/node/39336
National Autistic Society. (o. J.). Autism and neurodiversity. https://www.autism.org.uk/advice-and-guidance/identity/autism-and-neurodiversity
Dwyer, P. (2022). The neurodiversity approach(es): What are they and what do they mean for researchers? Human Development, 66(2), 73–92. https://doi.org/10.1159/000523723
Pellicano, E., & den Houting, J. (2022). Annual Research Review: Shifting from ‘normal science’ to neurodiversity in autism science. Journal of Child Psychology and Psychiatry, 63(4), 381–396. https://doi.org/10.1111/jcpp.13534
North East London NHS Foundation Trust. (o. J.). Sensory processing. https://www.nelft.nhs.uk/sensory-processing/
Acas. (o. J.). Adjustments for neurodiversity. https://www.acas.org.uk/reasonable-adjustments/adjustments-for-neurodiversity
Hull, L., Petrides, K. V., Allison, C., Smith, P., Baron-Cohen, S., Lai, M.-C., & Mandy, W. (2017). “Putting on my best normal”: Social camouflaging in adults with autism spectrum conditions. Journal of Autism and Developmental Disorders, 47, 2519–2534. https://doi.org/10.1007/s10803-017-3166-5
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