Chro­ni­sche Krank­hei­ten: So lang ist die Liste

Chro­ni­sche Erkran­kun­gen sind in Deutsch­land weit ver­brei­tet. Laut der Sta­tis­tik leiden bis zu 40% der Bevöl­ke­rung unter einer andau­ern­den Krank­heit, die in vielen Fällen nicht voll­stän­dig geheilt werden kann. Zu den häu­figs­ten Leiden zählen Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, Dia­be­tes, Krebs und chro­ni­sche Atem­wegs­er­kran­kun­gen. Aber auch depres­sive Stö­run­gen und chro­ni­sche Schmer­zen beglei­ten viele Men­schen ein Leben lang.

Gemein­sam mit Exper­ten aus dem Gesund­heits­be­reich, möch­ten wir neue Inhalte ent­wi­ckeln, um den Umgang mit chro­ni­schen Krank­hei­ten zu erleich­tern. Dazu brau­chen wir deine Unter­stüt­zung. Unsere Umfrage dauert nur 3 Minu­ten:

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Das Leben mit einer Krank­heit bedeu­tet vor allem Ver­än­de­rung. Viele Dinge müssen neu orga­ni­siert werden, Behand­lun­gen und The­ra­pien werden unter Umstän­den Teil des All­tags. Für den Umgang mit einer chro­ni­schen Erkran­kung brau­chen Betrof­fene des­halb ein sta­bi­les Unter­stüt­zungs­sys­tem. Sowohl kör­per­li­che als auch men­tale Kräfte können dabei unter­stüt­zen, die Lebens­qua­li­tät und Leis­tungs­fä­hig­keit zu erhal­ten. Ist eine chro­ni­sche Krank­heit dia­gnos­ti­ziert, liegt der Fokus zunächst auf der Behand­lung akuter Sym­ptome. Um innere Res­sour­cen zu mobi­li­sie­ren, ist es jedoch von großer Bedeu­tung, das Gesunde nicht aus den Augen zu ver­lie­ren.

Das Gesunde stär­ken

Prof. Dr. med. Tobias Esch ist Head of Sci­ence von 7Mind und gehört zu den renom­mier­tes­ten Exper­ten der Body-​Mind-​Medi­zin. Als Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Witten/​Her­de­cke unter­sucht er, wie man selbst chro­ni­sche Krank­hei­ten durch einen ganz­heit­li­chen Ansatz behan­deln kann. Esch sagt, dass Betrof­fene lernen können, kör­per­li­che Pro­zesse mit­tels ihrer geis­ti­gen Fähig­kei­ten posi­tiv zu beein­flus­sen. Dabei geht es vor allem um die Stär­kung der Gesund­heit und Wider­stands­kräfte. In diesem Zusam­men­hang spricht man auch von Resi­li­enz. Resi­li­enz bezeich­net die psy­chi­sche Wider­stands­fä­hig­keit eines jeden Men­schen und ist ein essen­ti­el­ler Weg­be­glei­ter im Umgang mit chro­ni­schen Krank­hei­ten.

Körper und Geist stär­ken

Schon seit tau­sen­den von Jahren ist bekannt, dass ein gesun­der Körper und ein gesun­der Geist zusam­men­hän­gen. Jon Kabat-Zinn unter­suchte bereits 1979 die posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen von Acht­sam­keit auf stress­be­dingte Krank­hei­ten. Heute zeigt die For­schung, dass Medi­ta­tion sowohl die Gesund­heit als auch die Resi­li­enz ver­bes­sern kann. Acht­sam­keits­trai­ning wird des­halb bereits von vielen Ärzten und The­ra­peu­ten ein­ge­setzt, um die The­ra­pie und die Betrof­fe­nen im Alltag zu unter­stüt­zen. Das sind die häu­figs­ten Krank­hei­ten und Fakten im Über­blick:

Depres­sion: Wo beginnt erste Hilfe?

Fast 18 Pro­zent der Bevöl­ke­rung erkran­ken min­des­tens einmal im Leben an einer Depres­sion. Depres­sio­nen gehö­ren damit zu den häu­figs­ten psy­chi­schen Erkran­kun­gen und können sich, genauso wie kör­per­li­che Beschwer­den, chro­nisch ent­wi­ckeln. Men­schen, die bereits unter einer ande­ren chro­ni­schen Erkran­kung leiden, haben außer­dem ein erhöh­tes Risiko, zusätz­lich an Depres­sio­nen zu erkran­ken. Laut einer Studie der World Health Orga­ni­sa­tion, sind es aktu­ell zwi­schen neun und 23 Pro­zent der chro­nisch Kran­ken, bei denen eine Depres­sion dia­gnos­ti­ziert wurde.

Unter­stüt­zung durch Medi­ta­tion

Viele Ärzte ver­schrei­ben Anti­de­pres­siva oder ähn­li­che Medi­ka­mente, um das nega­tive Gedan­ken­ka­rus­sell einer Depres­sion zu stop­pen und ein Rück­fall­ri­siko zu min­dern. Immer mehr Men­schen möch­ten sich jedoch nicht mehr nur medi­ka­men­tös behan­deln lassen und inter­es­sie­ren sich auch für kom­ple­men­täre The­ra­pie­me­tho­den.

Beson­ders gefragt ist dabei die soge­nannte Mind­ful­ness-Based-Cogni­tive-The­rapy (MBCT), zu Deutsch: Acht­sam­keits­ba­sierte kogni­tive The­ra­pie. Dabei han­delt es sich um ein psy­cho­the­ra­peu­ti­sches Ver­fah­ren, das ver­schie­dene Acht­sam­keits­me­di­ta­tio­nen mit dem acht­sam­keits­ba­sier­ten Stress­re­duk­ti­ons­pro­gramm nach Jon Kabat-Zinn kom­bi­niert. Das Grup­pen­trai­ning der MBCT will Acht­sam­keit und Bewusst­sein in der Gedan­ken­welt der Betrof­fe­nen kul­ti­vie­ren. In Zeiten der Rück­fall­ge­fahr kann das helfen, kör­per­ei­gene Signale schnel­ler zu erken­nen und besser auf sie zu reagie­ren. Eine neue Stu­die konnte zeigen, dass MBCT einem Rück­fall ebenso gut ent­ge­genwirken kann, wie der Ein­satz von Anti­de­pres­siva.

Die Psy­cho­the­ra­pie selbst hat die Poten­tiale der Acht­sam­keit schon länger für sich ent­deckt. In den letz­ten zwan­zig Jahren wurden zahl­rei­che acht­sam­keits­ba­sierte The­ra­pie­for­men ent­wi­ckelt, wie zum Bei­spiel acht­sam­keits­ba­sier­te Ver­hal­tens­the­ra­pie. So wird auch Medi­ta­tion heut­zu­tage auf viel­fäl­tige Weise ein­ge­setzt, um Men­schen im Umgang mit belas­ten­den Emo­tio­nen zu helfen. Zum einen hilft Acht­sam­keit, psy­chisch fle­xi­bler zu sein, also besser auf Situa­tio­nen zu reagie­ren, die Stress ver­ur­sa­chen. Das führt dazu, dass man sich nicht so schnell Sorgen macht oder ins Grü­beln gerät. Zum ande­ren hilft Acht­sam­keit, sich der eige­nen Emo­tio­nen schnel­ler bewusst zu werden und gar nicht erst so tief in die Gedan­ken­spi­rale hin­ein­ zu ­ge­ra­ten.

Blut­hoch­druck: Wo liegen die Ursa­chen?

In Deutsch­land sind etwa 20 — 30 Mil­lio­nen Men­schen von Blut­hoch­druck betrof­fen. Blut­hoch­druck ist außer­dem ein Risi­ko­fak­tor für wei­tere Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen und kann unbe­han­delt sogar zum Tod führen. Neben den gesund­heit­li­chen Folgen für Betrof­fene, stellt die Krank­heit auch für die Volks­wirt­schaft eine große Her­aus­for­de­rung dar. Die Ber­tels­mann Stif­tung fand heraus, dass durch Blut­hoch­dru­cker­kran­kun­gen jähr­lich bis zu vier Mil­li­ar­den Euro Ver­luste durch Arbeits­aus­fälle ent­ste­hen.

Ruhe finden mit Medi­ta­tion

Medi­ta­tion hilft Men­schen dabei, Ruhe zu finden und ist eine ein­fa­che Mög­lich­keit, mehr Ent­span­nung in den Alltag zu brin­gen. Dass Ruhe für Körper und Geist heil­sam ist, ist schon lange kein Geheim­nis mehr. Bei Blut­hoch­druck hat sich Acht­sam­keits­me­di­ta­tion als beson­ders effek­tiv erwie­sen, da sie im Körper eine Ent­span­nungs­re­ak­tion aus­löst und so dabei hilft, den gesam­ten Orga­nis­mus her­un­ter­zu­fah­ren. Kon­kret: Der Herz­schlag beru­higt sich, der Blut­druck sinkt, Mus­kel­span­nung lässt nach und auch die Kon­zen­tra­tion der Stress­hor­mone im Blut wird redu­ziert. Auf der Web­site der Deut­schen Gesell­schaft für Hyper­to­nie und Prä­ven­tion wird außer­dem eine Studie zitiert, nach der die Effekte von Medi­ta­tion sogar im Gehirn nach­ge­wie­sen werden können. So treten die soge­nann­ten Alpha-Wellen wäh­rend der Medi­ta­tion deut­lich sel­te­ner auf, was auf einen ent­spann­ten Gesamt­zu­stand eines Men­schen hin­weist. Zudem konn­ten die For­scher Theta-Wellen messen, die innere Beru­hi­gung vor­aus­set­zen. Medi­ta­tion ist für Betrof­fene von Blut­hoch­druck also mehr als eine ein­fa­che Ent­span­nungs­übung. Sie ist ein Weg, selbst­stän­dig etwas für den The­ra­pie­er­folg zu tun und sich selbst und die Behand­lung durch eine eigene Praxis zu unter­stüt­zen.

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Dia­be­tes: Welche Sym­ptome können gelin­dert werden?

Dia­be­tes ist eine Stoff­wech­sel­krank­heit, die bei­nahe jeden zehn­ten Erwach­se­nen betrifft. Nach der Dia­gnose müssen sich viele Betrof­fene auf eine Umstel­lung ihres All­tags ein­stel­len, die weit mehr als nur eine Ernäh­rungs­um­stel­lung beinhal­tet. Men­schen, die an Dia­be­tes erkran­ken, berich­ten von einer star­ken psy­chi­schen Belas­tung, aus­ge­löst durch die Angst vor Fol­ge­er­kran­kun­gen oder auch einer erfolg­lo­sen The­ra­pie.

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Bis zu 25 Pro­zent aller Dia­be­ti­ker sind wäh­rend des Krank­heits­ver­lau­fes von einer Depres­sion betrof­fen. Laut dem Dia­be­tes-Infor­ma­ti­ons­dienst Mün­chen sind die Gründe hier­für, nach aktu­el­lem wis­sen­schaft­li­chem Stand, eine Beein­flus­sung psycho-bio­lo­gi­scher Signal­wege, zum Bei­spiel durch Stress­hor­mone. Depres­sive Dia­be­ti­ker können außer­dem einen beson­ders schlecht ein­ge­stell­ten Blut­zu­cker haben. Zum einen liegt das an einem ver­än­der­ten Stoff­wech­sel durch psy­chi­schen Stress, zum ande­ren an gerin­ge­rer Moti­va­tion depres­si­ver Pati­en­ten, ihre The­ra­pie­maß­nah­men umzu­set­zen.

Ent­span­nung durch Medi­ta­tion

Exper­ten sind sich einig, dass im Alltag von Dia­be­ti­kern vor allem ein Aus­gleich zur Krank­heit statt­fin­den sollte. Wie sich dieser Aus­gleich gestal­tet, ist von Mensch zu Mensch unter­schied­lich. Emp­foh­len werden vor allem Sport, krea­tive Tätig­kei­ten und auch Ent­span­nungs­tech­ni­ken.

Da Medi­ta­tion einen nach­weis­lich posi­ti­ven Ein­fluss auf Ängste und Depres­sio­nen haben kann, erleich­tert sie Dia­be­tes-Pati­en­ten den Umgang mit der Krank­heit. For­scher der Uni­ver­sity of Aber­deen haben unter­sucht, ob Medi­ta­tion kon­kret bei Typ-1-Dia­be­tes helfen kann. Die Wis­sen­schaft­ler stell­ten fest, dass eine regel­mä­ßige Praxis den Pro­ban­den tat­säch­lich im Umgang mit ihren Ängs­ten helfen konnte. Die Uni­ver­sity of Aber­deen ver­öf­fent­lichte bereits eine Pres­se­mit­tei­lung zu der lau­fen­den Studie und gab bekannt, dass selbst depres­sive Ver­stim­mun­gen mit­hilfe von Medi­ta­tion ver­rin­gert werden konn­ten.

Chro­ni­sche Schmer­zen: Wie können wir Körper und Geist behan­deln?

Fast jeder Mensch kennt akute Schmer­zen, zum Bei­spiel in Folge einer plötz­li­chen Ver­let­zung, Ent­zün­dung oder einer Krank­heit. Doch es gibt noch eine wei­tere Schmerz­form, von der man spricht, wenn der Schmerz länger als drei Monate andau­ert. Der soge­nannte chro­ni­sche Schmerz äußert sich nicht nur kör­per­lich, son­dern beein­träch­tigt den betrof­fe­nen Pati­en­ten laut der Deut­schen Schmerz­liga e.V. auch psy­chisch-kogni­tiv (Befind­lich­keit, Stim­mung und Denken) und sozial.

Umfra­gen zufolge leiden in Deutsch­land etwa 12 bis 15 Mil­lio­nen Men­schen unter chro­ni­schen Schmer­zen. Etwa ein Drit­tel der Betrof­fe­nen schätzt den Schwe­re­grad ihrer Erkran­kung als sehr hoch ein und fühlt sich im Alltag stark beein­träch­tigt. Viele Pati­en­ten müssen lange War­te­zei­ten und Wege inkauf­neh­men, bis sie zu einem Schmerz­spe­zia­lis­ten gelan­gen. Hier können Ent­span­nungs­tech­ni­ken, wie zum Bei­spiel Atem­übun­gen, zu einer wert­vol­len Ergän­zung werden. Alex Zautra, Psy­cho­lo­gie­pro­fes­sor an der Ari­zona State Uni­ver­sity, konnte in einer Studie nach­wei­sen, dass zum Bei­spiel lang­sa­mes Atmen das Schmerz­emp­fin­den her­ab­setzt.

Den Schmerz ent­de­cken

Schmer­zen sind unan­ge­nehm. Viele Men­schen ver­su­chen, ihren Schmerz ent­we­der zu igno­rie­ren oder mög­lichst schnell zu stop­pen. Acht­sam­keits­ba­sierte Medi­ta­tion hat einen ande­ren Ansatz: Zum Bei­spiel werden bei eini­gen Übun­gen alle Sin­nes­emp­fin­dun­gen bewusst auf den Schmerz gelenkt. Was zunächst unge­wöhn­lich klingt, soll Akzep­tanz und Annahme für den Schmerz schaf­fen. Medi­tie­rende lernen dabei, ihren eige­nen Schmerz mit Neu­gier zu erfor­schen und sich in die Emp­fin­dung hinein zu ent­span­nen”.

Tim Gard leitet eine Medi­ta­ti­ons­gruppe am Mas­sa­chu­setts Gene­ral Hos­pi­tal in Boston und beschreibt das Ziel der Schmerz­be­hand­lung durch Acht­sam­keit wie folgt: Statt sich in den gän­gi­gen Bewer­tun­gen und Reak­tio­nen auf den Schmerz zu ver­lie­ren, kommen acht­same Pati­en­ten mit dem gegen­wär­ti­gen Moment in Kon­takt. Sie können sich selbst und den Schmerz auf­merk­sam, wach­sam und neu­tral betrach­ten. Gard berich­tet, dass einige Pati­en­ten ihren Lei­dens­druck durch Medi­ta­tion senken konn­ten. Der ganze Bei­trag ist im Ärz­te­blatt nach­zu­le­sen. Die ver­schie­de­nen Kom­po­nen­ten chro­ni­scher Schmer­zen lassen sich mit dem Begriff bio-psycho-sozial“ gut beschrei­ben und sind in diesem Video gut ver­ständ­lich dar­ge­stellt.

Beim Gold­stan­dard der Schmerz­the­ra­pie, der soge­nann­ten Inter­dis­zi­pli­nä­ren Mul­ti­moda­len Schmerz­the­ra­pie (IMST) werden neben ärzt­li­chen und phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Behand­lungs­ver­fah­ren zuneh­mend acht­sam­keits­ba­sierte Metho­den der Schmerz­psy­cho­the­ra­pie ange­wandt. Der Leiter eines der größ­ten deut­schen Schmerz­zen­tren, des Schmerz­zen­trums Kassel, beschreibt das so: Der Pati­ent kommt in eine aktive Rolle, er ent­wi­ckelt selbst Kom­pe­ten­zen in der Behand­lung seiner Beschwer­den, er merkt recht schnell, wie gut die neu erlern­ten Fähig­kei­ten zur Schmerz­be­wäl­ti­gung funk­tio­nie­ren. Wir The­ra­peu­ten packen mit ihm einen Schmerz-Werk­zeug­kof­fer.“ Der 7Mind-Kurs Umgang mit Schmer­zen“ kann zum einen die War­te­zeit bis zu einer ganz­heit­li­chen Schmerz­the­ra­pie über­brü­cken, zum ande­ren können Pati­en­ten nach einer Schmerz­the­ra­pie aber auch erlernte Stra­te­gien wei­ter­füh­ren.

Acht­sam­keit kann das Leben mit einer Chro­ni­schen Erkran­kung also erheb­lich unter­stüt­zen. Betrof­fene soll­ten vorher unbe­dingt Rück­spra­che mit ihrem Arzt halten und gemein­sam defi­nie­ren, ob und wie die medi­ta­ti­ven Übun­gen die Behand­lung beglei­ten können. Im Gegen­satz zu her­kömm­li­chen The­ra­pie­me­tho­den ist Medi­ta­tion nicht wie eine Pille zu ver­ste­hen, die man bei Bedarf ein­neh­men kann. Viel­mehr geht es darum, durch eine regel­mä­ßige Anwen­dung lang­fris­tig die psy­chi­sche Gesund­heit zu stär­ken, Stress zu senken und so den Umgang mit einer chro­ni­schen Krank­heit zu erleich­tern.


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Vielen Dank an Dr. med. Andreas Böger für die Zusam­men­ar­beit! Dr. med. Andreas Böger ist Chef­arzt des Schmerz­zen­trums Kassel, das auf die Behand­lung chro­ni­scher Schmer­zen des Bewe­gungs­ap­pa­rats und chro­ni­scher Kopf­schmerzen spe­zia­li­siert ist. Gemein­sam haben wir einen Kurs zum Umgang mit Schmer­zen ent­wi­ckelt. Der Kurs ist für Men­schen mit akuten und chro­ni­schen Rücken- oder Kopf­schmer­zen geeig­net und kann in vielen Fällen die Schmer­zen lin­dern und die Lebens­qua­li­tät ver­bes­sern, aber natür­lich nicht die indi­vi­du­elle Unter­su­chung und Bera­tung durch den Schmerz­spe­zia­lis­ten erset­zen. Die Wis­sen­schaft zeigt, dass Medi­ta­tion hilft, Dis­tanz zum Schmerz auf­zu­bauen und ihn von außen zu betrach­ten. So kannst du das Kata­stro­phen­den­ken redu­zie­ren und statt­des­sen einen acht­sa­men Umgang mit Schmerz und deinen Gefüh­len finden. Wie genau das funk­tio­nie­ren soll, erfährst du im 7Mind-Kurs​„Umgang mit Schmer­zen“. Hier lernst du Schritt für Schritt, mehr Acht­sam­keit in dein Schmer­zer­le­ben zu brin­gen. Viel Spaß beim Aus­pro­bie­ren und gute Bes­se­rung!

Die Pod­cast­folge zum Impuls der Woche:


Mit Medi­ta­tion deinen Schmerz ent­de­cken:
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